15.01.2026
Pressemitteilung zum Erbschaftsteuer-Plan der SPD

Freie Wähler Amberg-Sulzbach lehnen SPD-Pläne zur Erbschaftsteuer klar ab

Stefan Kroher:
„Eigentum von Familien darf nicht zum Spielball staatlicher Umverteilung werden.“

Amberg-Sulzbach.
Die Freien Wähler Amberg-Sulzbach stellen sich klar gegen die aktuellen Überlegungen der SPD zur Reform der Erbschaftsteuer. Für die Freien Wähler ist deutlich: Der Staat hat kein Recht darauf, in das Eigentum von Familien einzugreifen.

Der Landratskandidat Stefan Kroher erklärt:

„Gerade im ländlichen Raum besteht Vermögen nicht aus Aktien oder großen Geldanlagen, sondern aus Häusern, Betrieben, landwirtschaftlichen Flächen oder kleinen Familienunternehmen. Wer hier mit neuen steuerlichen Belastungen ansetzt, gefährdet Existenzen und Nachfolgeregelungen. Das ist weder gerecht noch verantwortungsvoll.“

Kroher betont, dass es nicht um Privilegien gehe, sondern um Planungssicherheit und Eigentumsschutz:

„Was sich Menschen über Generationen aufbauen, muss auch an die nächste Generation weitergegeben werden können. Eigentum ist kein Luxus, sondern die Grundlage für wirtschaftliche Stabilität und Eigenverantwortung.“

Der Generalsekretär der Freien Wähler Bayern und Kreisvorsitzende in Amberg-Sulzbach, Hans Martin Grötsch, erklärt:

„Eigentum ist ein zentrales Freiheitsrecht. Wer Erbschaften stärker besteuern will, greift direkt in dieses Recht ein. Ein höherer Freibetrag ändert nichts am Grundproblem. Es bleibt ein staatlicher Zugriff auf privates Eigentum. Genau das lehnen wir ab. Statt immer neue steuerliche Regelungen und Nachweispflichten zu schaffen, brauchen wir endlich einen echten Abbau von Bürokratie. Familien und Betriebe dürfen nicht weiter mit komplizierten Vorgaben und zusätzlichem Verwaltungsaufwand belastet werden.“

Der Landtagsabgeordnete Bernhard Heinisch unterstreicht die bayerische Linie der Freien Wähler:

„In Bayern hängen viele Arbeitsplätze und ganze Regionen an Familienbetrieben. Eine zusätzliche steuerliche Belastung bei der Übergabe gefährdet Investitionen und Zukunftsaussichten. Statt immer neuer Belastungen brauchen wir Verlässlichkeit und den Mut, die Erbschaftsteuer grundsätzlich zu hinterfragen.“

Fraktionsvorsitzender Peter Dotzler ergänzt:

„Bei der Erbschaftsteuer wird oft vergessen, dass es sich um Eigentum handelt, das bereits vielfach versteuert wurde. Einkommensteuer, Gewerbesteuer, Grundsteuer oder Körperschaftsteuer wurden über Jahre hinweg bezahlt. Noch einmal darauf zuzugreifen ist weder fair noch nachvollziehbar und trifft besonders den Mittelstand und Familienbetriebe.“

Die Freien Wähler Amberg-Sulzbach schließen sich daher klar der Position der Freien Wähler Bayern an:

Erbschaftsteuer abschaffen statt erhöhen – für starke Familienbetriebe, echte Eigentumsrechte und eine verantwortungsvolle Politik mit Augenmaß.